Das Ja-Wort und die Hände

„Das Ja-Wort und die Hände“ – Schlussgebet der Jubiläumsmesse für Ehepaare in der Pfarre Kuchl
Erzdiözese Salzburg, am 16.11.2008 in der Messe um 09.30 h
Gesprochen: Pfarrer  Mag. Gerhard Mühlthaler


DAS JA-WORT UND
DIE HÄNDE

SCHAUT HEUTE NOCH EINMAL AUF EURE HÄNDE  VOR VIELEN JAHREN HABT IHR VOR DEM ALTAR, VOR GOTT DIE HÄNDE INEINANDER GELEGT. DIESE HÄNDE SIND UM JAHRE ÄLTER GEWORDEN.

SIE HABEN GEARBEITET,
SIE HABEN GEBETET. SIE HABEN EURE KINDER GETRAGEN. SIE HABEN LIEBE UND LEBEN GEGEBEN. SIE HABEN DEN REICHTUM EURES HERZENS ZU
DEN MENSCHEN GETRAGEN.

VIELE JAHRE SIND VORÜBER GEGANGEN. ES GAB VIEL FREUDE UND AUCH LEIDEN, ABER IN ALLEM IST EURE TREUE GEBLIEBEN, DIE STILLE, TIEFE TREUE ZUEINANDER UND EINE UNAUSSPRECHLICHE LIEBE.

IHR BRAUCHT JETZT NICHT MEHR VIELE WORTE ZUEINANDER ZU SAGEN. EUER ZUSAMMENSEIN IST SO SELBSTVERSTÄNDLICH GEWORDEN. IHR KÖNNT DAS LEBEN NICHT MEHR OHNE EINANDER VORSTELLEN.

EUER JA-WORT IST EIN JA-WORT GEBLIEBEN.

Für das neue Jahr 2017 wünsche ich ALLEN:

Den Himmel wolkenLOS
Eure Herzen sorgLOS
Euer Glück wunschLOS
Eure Schutzengel arbeitsLOS
Euer Gemüt schwereLOS
Eure Freude grenzenLOS
Eure Liebe zweifelLOS
Eure Arbeit müheLOS und
die guten Zeiten endLOS.

Gott sei Dein Hirte,
der dir das geben möge,
was du zum Leben brauchst;
Wärme und Geborgenheit und Liebe,
Freiheit und Licht und das Vertrauen zu ihm,
zu den Menschen und zu dir selbst.
Auch in dunklen und stürmischen Zeiten
und schmerzhaften Erfahrungen möge Gott dir beistehen
und immer wieder Mut und neue Hoffnung schenken.
In Situationen der Angst und Ohnmacht
möge er in dir Kräfte wecken die dir helfen,
allem was du als bedrohlich erlebst,
standhalten zu können.
Gott möge dich zu einem erfüllten Leben führen,
dass du sein und werden kannst, was du bist.

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