Das Ja-Wort und die Hände

„Das Ja-Wort und die Hände“ – Schlussgebet der Jubiläumsmesse für Ehepaare in der Pfarre Kuchl
Erzdiözese Salzburg, am 16.11.2008 in der Messe um 09.30 h
Gesprochen: Pfarrer  Mag. Gerhard Mühlthaler


DAS JA-WORT UND
DIE HÄNDE

SCHAUT HEUTE NOCH EINMAL AUF EURE HÄNDE  VOR VIELEN JAHREN HABT IHR VOR DEM ALTAR, VOR GOTT DIE HÄNDE INEINANDER GELEGT. DIESE HÄNDE SIND UM JAHRE ÄLTER GEWORDEN.

SIE HABEN GEARBEITET,
SIE HABEN GEBETET. SIE HABEN EURE KINDER GETRAGEN. SIE HABEN LIEBE UND LEBEN GEGEBEN. SIE HABEN DEN REICHTUM EURES HERZENS ZU
DEN MENSCHEN GETRAGEN.

VIELE JAHRE SIND VORÜBER GEGANGEN. ES GAB VIEL FREUDE UND AUCH LEIDEN, ABER IN ALLEM IST EURE TREUE GEBLIEBEN, DIE STILLE, TIEFE TREUE ZUEINANDER UND EINE UNAUSSPRECHLICHE LIEBE.

IHR BRAUCHT JETZT NICHT MEHR VIELE WORTE ZUEINANDER ZU SAGEN. EUER ZUSAMMENSEIN IST SO SELBSTVERSTÄNDLICH GEWORDEN. IHR KÖNNT DAS LEBEN NICHT MEHR OHNE EINANDER VORSTELLEN.

EUER JA-WORT IST EIN JA-WORT GEBLIEBEN.

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